über Sarah und ihre Freunde

Sarah

 

 

Bestanden

oder »über Ach und Weh bei der Begleithundprüfung«

Sonntag 22. April 2001. 10.45 Uhr. Herzklopfen. Ein dumpfes Gefühl in der Magengegend. Schon drei mal auf dem Klo.
Achtung! Jetzt geht es los. Mein Hund ist neben mir. Sie strahlt mich an.

Unternehmen wir jetzt was, Frauchen? Klar, Sarah. Und es wird bestimmt ganz toll... Hoffentlich!
Wir marschieren los. Auf dem Platz steht er und wartet – der Leistungsrichter.

Anmeldung: »Hundeführer Anette Manzius und... ah... Amara zum weißen Flöckchen...« Der Leistungsrichter nickt uns freundlich zu. Neben mir steht Georg mit seinem großen Dobermannrüden Argus. Er geht zuerst in die Prüfung

Ich gehe Richtung Ablage am Rande des Hundeplatzes. Sarah trottet an meiner linken Seite. Ich lasse sie sitzen, leine sie ab. Ein ziemlich energisches »Platz«. Mein Hund sinkt in sich zusammen. Ich gehe weg und bleibe mit dem Rücken zu ihr stehen. Banges Warten beginnt.

Georg und Argus laufen los. Die Zuschauer beobachten alles gespannt. Ich kann und darf leider nicht sehen, was hinter meinem Rücken geschieht.
Und jetzt - ausgerechnet jetzt kommt die Sonne raus. Nach endlosen Wochen mit Sturm, Regen, Schnee und Kälte muss gerade jetzt die Sonne scheinen.

Hoffentlich bleibt sie liegen, bete ich inbrünstig. Die Sekunden verstreichen. Ich studiere die Mienen der Zuschauer. Gibt mir da jemand ein Wink?
Liegt sie noch oder ist sie schon auf dem Weg in den Schatten? Der Richter gibt mir ein Zeichen. Ich blinzele irritiert. »Ihr Hund...

Ich drehe mich um und... möchte im Boden versinken. Sarah trottet auf mich zu. Ich brülle ein »Platz!!!«. Sarah liegt wieder. Ich gehe weg. Und wieder beginnt das Warten. Ich brutzle, innerlich vor Wut und Frustration, und weil die Sonne mal so richtig warm auf uns hernieder scheint (hätte sie das nicht ´ne Stunde später tun können?). Herrchen ist übrigens ins Vereinsheim geflüchtet - er kann die Spannung nicht länger aushalten und lässt sich unser Schauspiel jetzt von anderen kommentieren; selber zuschauen geht ihm zu sehr an die angespannten Nerven. Ach, unser armes Herrchen!

Ich sehe nichts. Nur mein steifes Spiegelbild im Küchenfenster des Vereinsheims. Die Minuten verrinnen. Aus dem Augenwinkel kann ich ab und zu Georg und Argus sehen, die ihre Übungen vor den Augen des Leistungsrichters absolvieren. Die Zuschauer murmeln. Und ich warte noch immer. Da. Endlich. Der Richter gibt mir ein Zeichen. Hund abholen.

Ich drehe mich um. Sarah liegt da, guckt mich bedröppelt an. Wie sie da so liegt, muss man sie einfach lieb haben. Ich leine sie an, lasse sie in der Grundstellung sitzen. Ich knuddele sie aufmunternd und lache sie an. »Okay, Maus. Jetzt geht´s los. Du schaffst das. Du bist die Beste.« Wie ein Fußballtrainer seine Mannschaft vor dem Spiel zu motivieren versucht und sie hochpusht (klappt bekanntermaßen ja auch nicht immer wunschgemäß), so versuche ich jetzt aus meinem Hund für die nächsten wichtigen Minuten so viel Freude und Elan wie nur möglich herauszuholen.

Wir stehen am Startpunkt. Georg und Argus sind am Rand des Platzes, wo der Dobermannrüde nun liegen muss, während wir arbeiten. Ein nervöser Blick von mir zum Leistungsrichter. Er winkt mit seiner Tafel.

Wir gehen los. Ich, Arme schwingend und zügig - Sarah, gemütlich wie immer. Fünfzig Schritte rauf. Ich werde ein bisschen schneller. Ja, sie guckt mich tatsächlich mal an und ist auch nicht zu weit weg von mir. »Komm, Sarah. Schnell, Maus«, flüstere ich und hoffe, dass es der Leistungsrichter nicht hört. Das ist dann Führerhilfe und gibt Punktabzug. Kehrtwendung. Zehn Schritte gehen, dann weitere zehn im Laufschritt. Sarah hüpft an mir hoch, zupft am Ärmel. Ja, schneller laufen, das gefällt ihr. Ein gedehntes »Fuuß...« - zehn Schritte langsam. Sarah schaut mich an. Können wir nicht spielen, Frauchen? »Fuß!« und es geht im Normalschritt zügig weiter. Winkel rechts, so um die fünfzehn Schritte - Sarah wird um die Ecke gezogen. Winkel rechts, noch mal fünfzehn Schritte. Kehrtwendung. Sarah lässt sich Zeit. Sieben Schritte. Ich bleibe stehen. Sarah setzt sich. Ich lächle sie aufmunternd an.

Vier Leute betreten den Platz und bilden für uns eine »Gruppe«. Wir gehen los. Auf die Gruppe zu, durch sie hindurch, rechts rum um den einen, links rum um den nächsten, bis wir die so genannte »Acht« gelaufen sind. Ich bleibe neben einem Gruppenmitglied stehen. Sarah setzt sich brav. Vom Leistungsrichter kommt ein »Okay«. Wir gehen wieder los, kleiner Bogen, stehen bleiben. Sarah sitzt.

Jetzt wird´s spannend. Leine abmachen, umhängen. Und los. »Fuß!« Ich gehe los. Durch die Gruppe (nicht umschauen, Sarah ist irgendwo hinter mir), rechts um den ersten herum, durch die Gruppe, links um den zweiten (Sarah ist weit weit weg. Mir kommt es vor wie zweihundert Meter.), durch die Gruppe hindurch. Ich bleibe wieder stehen. Da kommt sie angetrottet, grinst und setzt sich in Zeitlupe zwischen mich und das Gruppenmitglied.
Ein heiseres »Gruppe danke« von mir (Äußerst wichtig! Vergessen kostet eine Jahresrunde.). Mein Hund und ich marschieren (ich marschiere, Sarah trottet) zum Ausgangspunkt. Ein liebevolles Knuddeln und Streicheln von mir für Sarah. Sie strahlt mich an. Frauchen, bin ich toll?

Mit energischem »Fuß!« geht´s wieder los. Ich zügig vorne weg, Sie wissen schon - fünfzig Schritte rauf... Sarah ist bei mir, jedenfalls irgendwo dahinten. Na ja, nicht gerade »schäferhundmäßig«, aber sie geht immerhin mit. Oben angekommen, Kehrtwendung. Und wieder: Zehn Schritte normal - Sarah ist gaaaanz weit weg - zehn Schritte Laufschritt - schwups ist Sarah wieder da, dicht an meiner Seite - zehn Schritte langsam - Nicht einschlafen, Sarah - und wieder Normalschritt.
Leise Beschwörungen von mir für meinen Hund. Und wieder: Winkel rechts, circa fünfzehn Schritte - mein Hund trödelt. Ich schwanke zwischen liebevoller Zuneigung für meinen Hund und Im-Boden-versinken hin und her. Winkel rechts - bald haben wir´s geschafft, Sarah, nicht einschlafen. Und wieder zurück. Sieben Schritte, stehen bleiben. Sarah setzt sich. Ich streichle sie aufmunternd. Der Leistungsrichter nickt uns zu. Wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Sarah sitzt, schaut mich aufmerksam an. Ich blicke ihr tief in die Augen. Wird sie es tun? Gleich werden wir es alle wissen
«Fuß!« Wir gehen los. Ich zähle im Stillen die Schritte. ...sieben, acht, neun, zehn.
«Sitz!« Nicht zu freundlich, dann bleibt sie stehen; nicht zu streng, dann legt sie sich gleich hin. Hab ich den Ton richtig getroffen? Ich linse über die linke Schulter zurück, während ich weitergehe und die Schritte zähle. Sie sitzt! Ich jubele innerlich.

Dreißig Schritte. Ich drehe mich um. Hilfe! Da kommt sie! Trottet hinter mir her, statt sitzen zu bleiben. Blöde Kuh, denke ich nur und brülle »Sitz!«, was sie dann Gott-sei-Dank auch tut.
Zurück zum Hund. Das war´s dann wohl. Na, jetzt ist es auch egal. Zurück zum Ausgangspunkt marschiert. Vielleicht klappt wenigstens die letzte Übung.
Losmarschieren - ich brülle ein »Platz!« und laufe weiter. Sarah bricht auf der Wiese zusammen. Bitte, bitte, lieber Gott, lass sie liegen bleiben. Dreißig Schritte - ganz klein, damit ich nicht zu weit weg bin. Ich drehe mich um. Mein Hund liegt im Gras und wartet.
Der Leistungsrichter gibt ein Zeichen.
«Hiiieer!« Sarah steht auf, rennt los - und setzt sich vor mich hin (nicht besonders gerade, aber immerhin). Ich rufe »Fuß!« und sie läuft um meine Beine herum und sitzt links neben mir.

Vorbei! Ich lobe sie, knuddele ihren dicken Po und nehme sie erleichtert in den Arm. Egal, was auch immer der Richter gleich über uns sagt, meine Sarah ist die Beste.
Hund angeleint und zurück zum Leistungsrichter. Er spricht über Argus und seine Leistung und sagt dann das, worauf alle Hundesportler warten: »Ich gratuliere und sehe Sie im Straßenteil...«

Was wird er jetzt über uns sagen? Egal. Vielleicht sind wir durchgeplumpst. Dann versuchen wir es eben noch mal.
Er sagt einiges, aber der schönste Satz ist »...Ich gratuliere Ihnen. Wir sehen uns im Straßenteil.« Das Schlimmste ist geschafft und ich jubele laut.
Eigentlich jubeln wir alle, Hundeführer und Zuschauer. Draußen werden wir von allen stürmisch umarmt. Es wird gratuliert und sich gefreut. Auch Herrchen traut sich wieder aus seinem »Versteck« und knuddelt uns beide überglücklich und erleichtert; er hat ja auch sooo mit gelitten.

Der später nachfolgende Straßenteil mit Jogger, Radfahrer, Menschenmenge und angebundenem Hund war leicht zu bewältigen, da meine Sarah davor keine Angst hat und den anderen teilnehmenden Hunden gegenüber auch keine Aggressionen entgegenbringt.

Später, am Nachmittag, als auch die Schutzhunde - neuerdings heißt es jetzt »VPG« »Vielseitigkeitsprüfung für Gebrauchshunde« - fertig waren, alle gegessen hatten und die Papiere ausgefüllt und abgestempelt waren, fand die Siegerehrung statt. Leider hat heute eine nette Dobermannhündin die Prüfung nicht geschafft. Das nächste Mal klappt es bestimmt

Sarah und ich bekamen eine Urkunde und einen kleinen Pokal, und in ihrer Leistungskarte steht jetzt ein erster Eintrag: »22.04.01 - BH - bestanden« (Begleithundprüfung)
Glauben Sie mir, es war harte Arbeit, aber es hat sich gelohnt.

Siegerehrung

Um es bis zu dieser Prüfung zu schaffen, war es ein langer Weg, und ich möchte hier all denen danken, die sich um uns bemüht und gesorgt haben: die Ausbilder des BK-HSV Angerland in Ratingen, besonders Willi und Sabine Schmitz, Dominik Heck; die Ausbilder des Dobermann Vereins, Abt. Düsseldorf, Carmen Lindner und Andrea Buchloh, die uns an dieser Prüfung teilnehmen ließen (ein kleines bisschen ist Sarah jetzt in ihrem tiefsten Innern bestimmt ein Dobermann, nur eben in weiß). Wir möchten uns bei allen anderen Helferlein bedanken, auch wenn wir sie hier nicht namentlich erwähnen.

Tja, nun werden sich viele von Ihnen fragen, was ist denn das besondere an dieser kleinen Eintragung »BH - bestanden - ja«? Das, was wir am 22. April 2001 bestritten und erstritten haben, schaffen jedes Wochenende Dutzende, wahrscheinlich Hunderte Hunde. Das was es bei uns so besonders macht, ist, das der dicke, weiße Hund an meiner Seite nicht ein Dobermann, Schäferhund, Rottweiler, Golden Retriever oder sonstiger Gebrauchshund ist, sondern ein Kuvasz! Und das macht es zu etwas ganz Besonderem! Es macht uns stolz, sagen zu können, dass wir einen der wenigen Kuvasz besitzen, der die Begleithundprüfung (BH) bestanden hat. Es gibt sicher nicht so viele, die das geschafft haben.

Jetzt werden Sie fragen, ob das überhaupt wichtig für einen Kuvasz ist. Oder für Sie?
Sarah - Amara zum weißen Flöckchen - ist diese Prüfung ziemlich schnuppe. Sie freut sich über den Ring Blutwurst, den sie als Siegprämie erhalten hat. Ich, als Frauchen von Sarah, bin diesen Weg gegangen, um vielleicht auch ein kleines bisschen meinen Ehrgeiz zu befriedigen, indem ich sagen kann, ich habe einen Kuvasz mit erfolgreich bestandener BH-Prüfung (Herrchen übrigens auch). Aber das war vor der Landeshundeverordnung. Jetzt, fast ein Jahr nach Inkrafttreten der Landeshundeverordnung in Nordrhein-Westfalen bedeutet diese bestandene Prüfung eine Verlängerung der Maulkorb- und Leinenzwangbefreiung und es bedeutet bares Geld, das ich nicht an das Ordnungsamt zahlen muss.

Viele von Ihnen werden jetzt sagen, wir haben doch den Wesenstest mit unserem netten Kuvasz abgelegt, aber niemand von uns weiß, wie es weitergehen wird. Bei uns in Ratingen erhielten wir auf Grund des KVD-Wesenstestes gerade mal ein Jahr Maulkorb- und Leinenbefreiung; jede Gemeinde kann die Dauer selbst festlegen. Wenn erst mal die Bundesregelung in Kraft getreten ist, wer weiß denn, was dann noch alles kommt? Was ist, wenn die so genannte Liste 2 in Nordrhein-Westfalen bleibt? Oder jeder Hundebesitzer einen Hundeführerschein braucht?

Viele von Ihnen sagen sicher: »Mein Hund braucht das nicht. Er hat ein riesiges Grundstück, das er bewachen kann. Wozu eine Prüfung? Das ist doch nur lästig.«
Ich gebe Ihnen teilweise recht. Das ist lästig. Es bedeutet für den Besitzer eines Kuvasz harte Arbeit, sein weißes Schäfchen davon zu überzeugen, sich nach den Regeln einer Prüfungsordnung zu bewegen. Aber hinterher kann man um so stolzer sagen: Ich hab´s geschafft, und es hat trotz schweißtreibender Arbeit auf dem Hundeplatz auch viel Spaß gemacht, nicht zuletzt auch im Verbund mit den netten anderen Vereinsmitgliedern und ihren Hunden.
Uns bringt das Vereinsleben neben der Platzarbeit eben auch viel Freude und einen regen Erfahrungsaustausch mit den anderen Hundefreunden und Hundesportlern. Die Zeit, die man aufbringt, ist keine verschenkte und den Hund freut´s auch, wenn sein Mensch glücklich ist.

Bitte denken Sie jetzt nicht, dass ich Sie alle nächste Woche auf einem Hundeplatz sehen möchte, aber es wäre schön, wenn viele, besonders die, die gerade einen Kuvasz-Welpen erworben haben, mit ihrem Hund mehr als nur das übliche Gassigehen unternehmen würden. Und aus eigener Erfahrung wissen wir, dass es nicht ganz einfach ist mit einem dickköpfigen, wenn auch liebenswürdigen Kuvasz. »Einen Kuvasz besitzt man nicht, man lebt mit ihm.« Dieser Spruch ist wahr. Aber das bedeutet nicht, dass man seinen Hund nicht erziehen kann. Und nordrhein-westfälische Kuvasz-Besitzer sollten diese Erziehung möglichst »schriftlich« haben.
Schon des öfteren haben wir von Kuvasz-Besitzern gehört: »Wir waren ja auf einem Hundeplatz, aber die wollten uns nicht...« Wir sagen da: »Na und?« Das ist uns auch schon woanders passiert, nur weil wir keinen Schäferhund haben. Und wir haben uns auch den Spruch anhören müssen »...ein Hund, der nicht beißt, ist ein Sch...sshund.« Wir haben einen Familienhund. Sie sicher auch.

Und mit unseren Familienhunden können wir ´ne Menge machen: Begleithundprüfung ist nur eine Möglichkeit. Breitensport (Turnierhundsport), Agility, Fährtenhund, Team-Test. Oder auch nur ein bisschen Leinenführigkeit für die Anfänger und Junghunde.
Es gibt viele Hundevereine, die auch Sie und Ihren Kuvasz aufnehmen und liebevoll und seriös ausbilden. Sie benötigen keine! teure Hundeschule, die Ihnen ein paar Tausend Mark abknöpft. Treten Sie in einen der vielen Hundesportvereine ein. Auch in Ihrer Nähe ist sicher einer. Sie brauchen nur ein wenig Mut und Beharrlichkeit und natürlich Konsequenz und Ausdauer, Leckerchen und Spielzeug, zuweilen auch ein bisschen Kondition, aber Ihr Hund wird Sie dafür um so mehr lieben. Es wird Ihrem Hund eine Menge Spaß machen, auf einem Hundeplatz zu arbeiten, auch wenn Herrchen oder Frauchen mal streng sind. Die Bindung zwischen Ihnen und Ihrem Hund wird nur um so enger werden. Und Sie, als Herrchen und/oder Frauchen, werden viele nette Leute kennen- und schätzen lernen, und Sie werden viel über Ihren Hund und auch für sich selbst viel dazulernen. Viel Frischluft ist auch inbegriffen.

Ich bin mit der Aufgabe gewachsen (Herrchen auch). Wir haben es geschafft, und eigentlich sind wir jetzt neugierig, ob auch noch ein paar andere Kuvasz-Besitzer in der nahen Zukunft diese nehmbare Hürde »BH« in Angriff nehmen werden. Wir wünschen Ihnen Glück dabei und drücken alle Pfoten.
Morgen werden wir unsere Urkunde zum Ordnungsamt bringen. Sie wissen schon: die Verlängerung der Maulkorb- und Leinenbefreiung. Sarah darf sich jetzt wieder ihrem Lieblingssport widmen - Breitensport mit Slalom, Tunnel und Hürden, wo man so toll neben Frauchen her rennen kann. Und in einem Monat kann sich Sarah dann noch an einem Team-Test versuchen. Aber das schafft sie jetzt mit links. Bestimmt!

Übrigens - unsere Sarah hat jetzt ein neues Ziel: Sie will ein Fährtenhund werden. Und ich bin mir sicher, sie wird das Training, vor allem aber das Suchen der Leckerchen lieben.

Wir grüßen alle Hundebesitzer und ihre Hunde ganz herzlich.
Anette Manzius (Frauchen), Martin Liebenau (Herrchen)
und Sarah (Amara zum weißen Flöckchen) jetzt mit BH (nicht mit Büstenhalter, sondern bestandener Begleithundprüfung

Und bei unserem zweiten Kuvasz, der dann ein Rüde sein wird, darf sich dann Herrchen den Mund fusselig reden.

 



Anmerkung:
Am 18.12.2002 wurde in Nordrhein-Westfalen die Landeshundeverordnung durch das Landeshundegesetz ersetzt, in dem „nur“ noch 12 Rassen gelistet sind. Unser Kuvasz steht jetzt nicht mehr auf der Liste. Sarah ist nun nicht mehr gezwungen, für das Ordnungsamt eine gültige und aktuelle Prüfung vorzuweisen. Aber zweieinhalb Jahre Landeshundeverordnung NRW haben uns geprägt, und die Angst bleibt.

 

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überarbeitet 05.03.2007